Willkommen

Tretet ein und lasst euch gefangen nehmen von den Vergnügungen vergangener Zeiten. Wer speist nicht gern stilvoll und lässt sich von der Musik alter Meister verzaubern. Die Frauen, in prunkvollen Kleidern und Perücken zu feinen Damen herausgeputzt, sind eine Wonne fürs Auge und vielleicht auch mehr. Der Hof und seine feine Gesellschaft weiß Feste zu feiern: Nicht nur eine Nacht, eine ganze Woche kann es dauern, das Tanzen und Schwelgen in all den Annehmlichkeiten. Alles wird auf die Spitze getrieben: üppige Speisen auf teuerstem Porzellan, die Dekorationen verschwenderisch, die Roben teuer und ausladend, eine Etikette bis ins Detail festgelegt und doch gibt es allerlei Spielraum für jede Vergnügung.

Hoftanzgesellschaft plaisir de la cour


Doch auch die anderen Facetten des Lebens der damaligen Zeit wollen dargestellt werden. So sind neben der Dienerschaft auch die Kerls der Wache eine wichtige Größe, gerade auch in Potsdam, Garnisons- und Residenzstadt zu jener Zeit. Als Tor- oder Schildwache eingesetzt, bei den Revuen und Manövern, stets war man ihrer ansichtig. Selbst bei ihnen waren alle Dinge des Lebens geregelt, nur dass es eben dort nicht Protokoll und Etikette waren, sondern das Reglement. Wir können uns heute noch begeistern, wie die kleinen Räder das große Uhrwerk so genau laufen ließen. Erst durch das Studium der Quellen wird einem bekannt, dass den Rekruten zuerst ein gutes Air, also Körperhaltung und Benehmen beigebracht wurde, damit der Bauer herauskömmt, wodurch der Kerl unter anderem Liebe zum Dienst entwickeln soll. Dadurch ist unser Infanterieregiment genau so gesellschaftsfähig wie wehrhaft im Felde.







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